LCC-Woche 2019 am Wasserplatz in Gimte

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Die diesjährige LCC-Woche stand unter der Prämisse „Viel zu tun mit wenig Personal“.

 

LCC-Woche 2019 am Wasserplatz in Gimte

Traditionell begann die LCC-Woche mit der Richtertagung am Samstag und Sonntag. Wie zu erwarten, zeigten sich die konträren Standpunkte gleich zu Beginn der Tagung, indem drei anwesende Leistungsrichter den Tagungsraum kurz nach Beginn verließen.

Trotz allem wurde jedoch in Form eines Brainstorming zur Klarstellung der Problematik erstmals Auge in Auge diskutiert, so dass zum Tagungsende umsetzbare Lösungsmöglichkeiten abgestimmt werden konnten.

 

Die diesjährige LCC-Woche stand unter der Prämisse „Viel zu tun mit wenig Personal“.

 

Viele Mitglieder stehen nach wie vor hinter der Philosophie und der Präambel des RSV2000 und haben entsprechend ihre Hunde vorgeführt. Am Mittwoch wurden 17 Sichtungen und 18 Ausstellungen durchgeführt. Am Donnerstag 11 Körungen. 

Eine solch hohe Anzahl Teilnehmer hatten wir zu keinem Zeitpunkt in den vergangen Jahren. Und wenn jeder hilft und mit Spaß dabei ist, dann klappt das. Idealismus wird und muss in diesen Tagen groß geschrieben werden.

Neben dieser organisatorischen und zeitintensiven Herausforderung, insbesondere im Vorfeld der LCC-Woche, kam das Training mit den Hunden nicht zu kurz.

 

In einem spannenden Vortrag konnte Albert Spreu auf Basis des aktuellen Datenbestandes von MyDogDNA interessante Auswertungen im Bereich der Zucht referieren.

Aufgrund des Datenmaterials bei MyDogDNA ergab die statistische Auswertung, dass bei im RSV2000 gezüchteten Deutschen Schäferhunde im Vergleich zu den in anderen Verbänden gezüchteten Deutschen Schäferhunden überdurchschnittliche Werte im positiven Sinne zu verzeichnen sind.

Mehrheitlich wurde sich dafür ausgesprochen, die zunächst auf Eis gelegte kostenintensive Initiative wieder anzugehen, um dem Züchter im RSV2000 nützliche und zweckmäßige Informationen für die Verpaarung von Zuchttieren an die Hand zu geben.

Danke Albert für deine zeitintensive Recherche und Präsentation.

Nach der LCC-Klausurtagung haben wir die LCC-Woche am Freitag wie gewohnt bei „Schilly“ kulinarisch ausklingen lassen und das anschließende Seminar am Samstag und Sonntag mit David Buss mit interessanten Gesprächen eingeleitet.

Es ist schon Tradition im RSV2000, dass wir am Ende der LCC-Woche eine „aktuelle Größe“ im Hundesport einladen, um über den „Tellerrand hinwegzuschauen“.

David Buss machte diesem Ansinnen alle Ehre: Kompetent und authentisch präsentierte er in Theorie und Praxis seine Philosophie der Ausbildung in Unterordnung und Schutzdienst. Unterstützt von seiner charmanten Lebensgefährtin, Laura Tonder, zeigte er unverblümt die Hintergründe seiner Erfolge, welche ihn zu solch erfolgreichen Hundeführer gemacht haben.

Zu guter Letzt stand noch eine weitere Ausstellung am Sonntag mit 13 Hunden an.

Neben dem Ziel, diesen Hunden eine weitere Zuchtvorraussetzung zu verschaffen, hatte diese Ausstellung zudem den Hintergrund, Monika Elser die Abschlussprüfung als Zuchtrichterin im RSV2000 und im VDH zu ermöglichen.

Besonderer Dank gilt dem VDH Präsidenten, Prof. Friedrich, der hier durch persönlichen Einsatz ermöglichte, dass wir eine Prüfungskommission mit einem Prüfungsrichter und zwei Lehrrichtern stellen konnten. Der LAZ, Dr. Helmut Raiser, ist als Prüfungsrichter anerkannt, aber es fehlten dem RSV2000 zwei weitere Lehrrichter für eine Prüfungskommission. So half uns der VDH Präsident persönlich mit seiner Anwesenheit und brachte auch noch den Gruppenrichter, Herrn Guido Schäfer, mit, damit der RSV2000 die Zuchtrichterabschlussprüfung für Frau Monika Elser durchführen konnte.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Moni, welche die Prüfung erfolgreich bestehen konnte.

Ein weiterer positiver Effekt für den RSV2000 war, dass Albert Spreu im Rahmen dieser Ausstellung eine weitere Anwärterübung für die Zulassung zum Zuchtrichter absolvieren und bestehen konnte.