Das Wort des LAZ zum Jahresende 2021

Helmut

Jahresrückblick 2021 des LAZ

 

Schwermütig schauen wir rückblickend und furchtvoll nach vorne, wenn wieder ein durch unsere Politiker so versautes Jahr zu Ende geht.

Ich habe es schon immer genossen in kleinen Einheiten wie im RSV2000 und in meiner Zahnarztpraxis eine Oase zu haben, in der man seine Interessen/sein Leben leben kann - wenngleich natürlich der von außen häufig auftretende Schwachsinn und Ärger viel nutzlose Energie und Geld verzehrt. Aber das habe ich immer als einen Preis für mein Wohlbefinden, sich selbst treu zu bleiben, sportlich abgehakt.

Jetzt wird es schwierig: Über mich und meinen Körper soll ich demnächst nicht mehr selber bestimmen dürfen, und auch im Hundeverein machen schlimme Ignoranten und Ideologen durch ihre Politik mit verbrämten Unsinn unsere Werte kaputt.

Sind wir doch eigentlich angetreten, um ein wichtiges deutsches Kulturgut, den Deutschen Schäferhund, auszubilden - zu prüfen - zu selektieren - und die Besten der Zucht zuzuführen, um ihn als Gebrauchshund zu erhalten.

Aber mal ist der Faschismus braun, mal rot-grün – wo ist der Unterschied?! Warum lassen wir uns das alles gefallen - die Antwort: Weil wir alle etwas zu verlieren haben! - Aber was bleibt übrig? 

Hoffentlich kann ich dann wenigstens in der Zukunft meinen Hund noch genießen, indem ich mit ihm spazieren gehe oder eine Fährte mache. Vermissen werde ich meinen Hundesport, meine Vereinskollegen, die Gespräche von früher, die Vision für die Zukunft, das gesamte Vereinsleben.

Waren wir im letzten Jahr noch die Einzigen, die eine Weltmeisterschaft hinbekommen haben, so haben wir das Jahr 2021 durchaus mit berechtigter Hoffnung angefangen. Aber gleich im Januar bei der Geburtstagsfeier von Heidi auf dem Hundeplatz im kleinen Kreis der Sportfreunde konnten wir nicht nur das ganze Essen wegschmeißen, der Spaß kostete auch noch 1000 €, weil das Denunzieren wieder Mode geworden ist.

Ständig wechselnde Launen unserer Politiker, die mit widersprüchlichen Narrativen aufwarten und nicht müde werden mit Panikmache und Desinformation Angst zu verbreiten, machten es sehr schwierig  wenigstens hin und wieder mal Seminare, Sichtungen, Ausstellungen und Prüfungen zu realisieren. Der Dank geht an alle Sportfreunde, die hier zum Wohle des Deutschen Schäferhundes das noch Mögliche machbar gemacht haben.

Unsere Deutsche Meisterschaft und die Qualifikation zur VDH Meisterschaft mussten zwar ausfallen, aber wenigstens unsere LCC Woche, die Weltmeisterschaft und die RSV IFH konnten wir realisieren, und der VDH schaffte sogar noch die VDH DM FH.

Zum Glück gibt es noch das Ausland, wo hier und da die Welt noch mehr oder weniger in Ordnung ist. Die spanische Meisterschaft des RSVglobal Spanien haben Thomas Müller und mich im Dezember dann doch noch wieder aus dem in Deutschland so belastenden „Zwangspressing“ etwas aufatmen lassen.

Wir haben es nicht verdient, dass unsere Politiker uns und unseren Kindern mit ihrem Fürsorgeterrorismus das Leben zerstören. - Kämpfen wir für unsere Freiheit, Selbstbestimmung über unseren Körper und unseren Hundesport!

Nicht Blau sondern Grau/Grün macht ein guter Hund im ungerechtfertigten Zwangspressing - vielleicht sollten wir uns an unseren guten Hunden ein Beispiel nehmen.

Frohe Weihnachten: Einsam ohne ungeimpfte Kinder und Enkel und bloß nicht nüchtern ins neue Jahr

 

Dr. Helmut Raiser