13-19.07.2020 Bericht zur LCC Woche in Gimte

Yustav-Wilhelm

Bericht zur LCC Woche in Gimte von Stefan Torp

Bericht zur diesjährigen LCC- Woche am Wasserplatz in Gimte

 

 

Am Montagvormittag um 10 Uhr begann die sehr interessante LCC-Woche mit der Klausurtagung. Es war für mich das erste Mal ,dass ich teilgenommen habe. Wir fingen mit der Feststellung der Anwesenheit der LCC, LCC-Anwärter, Leistungsrichter, Organisatoren und Funktioner an. Anschließend wurden wir von Dr. Helmut Raiser über die Neuigkeiten im RSV2000 informiert  und sind dann die Planung für diese LCC-Woche durchgegangen. Anschließend wurden die Tagesordnungspunkte dieser LCC-Tagung abgearbeitet und nach der Mittagspause fand das erste Training der Woche statt.   

 

Am Dienstag hörten wir  einen sehr interessanten Zuchtvortrag von Albert Spreu über die Chancen und Risiken genomischer Selektion, wo es unter anderem um die Vererbung von Krankheiten ging und was wir alles durch MyDogDNA erfahren können. Das Training am Nachmittag kam natürlich  auch an diesem Tag nicht zu kurz.

 

Der Mittwoch fing mit einer Schulung für unsere Organisatoren und Zuchtbeauftragten an. Es wurden einige interessante und wichtige Sachen erklärt, wie man die Tools unserer Internetseite aufrufen und benutzen kann. Dann kam ein kleines Highlight der Woche, das draußen auf dem Platz stattfand.  Es waren sechs Helfer in sechs Verstecken auf dem Platz und gleichzeitig drei Hundeführer/Hund Teams. Es war schön zu sehen, wie die Hunde auf die unterschiedlichen Helfer reagiert haben.

 

Nun kam der Donnerstag, für mich einer der anstrengendsten Tage. Zuerst sind wir in der Theorie unsere Sichtungsmatrix durchgegangen und anschließend konnten wir an einem Modell und direkt darauf an unser Weltmeisterhündin von 2018 die Theorie in die Praxis umwandeln. Die Hündin hat uns das Vermessen und Beschreiben sehr einfach gemacht. Vielen Dank nochmal dafür, Anja! Nach dem anstrengenden Vormittag und dem Mittagessen ging es wieder raus auf den Platz, wo wir den Mentalteil als Helfer und Beschreiber trainiert haben.

 

Am Freitag fingen wir mit dem Mentalteil der Hunde an. Hierzu waren alle anwesenden LCC und Anwärter auf dem Platz. Urs hetzte die ersten beiden Hunde, um uns noch einmal zu zeigen, worauf es ankommt und danach wurden die Anwärter durchgewechselt und alle konnten einmal hetzen. Die restlichen LCC haben die Hunde danach in kleiner Gruppe zusammen durchgesprochen. Anschließend wurde auch hier bei den LCC Anwärtern durchgewechselt, wer den Hund für das  Publikum und die Organisatoren bespricht. Hierbei ging es darum, nicht einfach nur das Blatt abzulesen, sondern auch mit eigenen Worten das zu beschreiben, was wir kurz vorher gesehen haben. Am Nachmittag ging es darum, das am Vortag Erlernte in kleinen Gruppen, jeweils ein LCC + ein bis zwei Anwärter, in die Praxis umzusetzen, und dabei habe ich auch gemerkt haben, dass zwischen Theorie und Praxis doch noch ein gewaltiger Unterschied ist.

 

Das Seminar am Samstag von Chris Berensmann war wieder ein absolutes Highlight, wo wir mal wieder einen neuen Ansatz der Hundeausbildung kennengelernt haben. Er hat in kurzen Sätzen noch einmal unsere Farbenlehre und das Lernen eines Hundes erklärt und anschließend mit kurzen Videosequenzen von einem 6 Wochen alten Welpen bis zu einem 1,5 Jahre alten Schäferhund seinen Weg der Hundeausbildung verdeutlicht. Nach dem Mittag ging es raus aufs Feld, wo manche Seminarteilnehmer ihre Hunde vorgestellt haben und unter Anleitung vor Chris, kleine schnelle Fortschritte sehen konnten. Ab ca. 17 Uhr wurde dann noch einmal Schutzdienst trainiert.

 

Der Sonntag bestand vormittags aus dem zweiten Teil, Praxis des  Seminars von Chris Berensmann.  Die LCC-Woche endete in diesem Jahr mit einer Ausstellung.

 

Es war eine sehr interessante, schöne und anstrengende Woche. Ich habe viel gelernt, Freunde wiedergetroffen und kam im Training ordentliche Schritte nach vorne. Für mich war es ein Highlight dieses Jahres und es hat mir wieder gezeigt, dass der RSV2000 der richtige Verein für mich ist.