Peter Krüger

Peter Krüger

Peter Krüger berichtet uns von sich, seinen Hunden  - und der Fährte.

Seit wann machst du Fährtenarbeit?

Peter: Ich arbeite seit 1978 mit Deutschen Schäferhunden im Sport, somit also auch seit dieser Zeit im Fährtenbereich. Damals haben wir den Hunden per Schleppfährte Fährten beigebracht und abgesichert wurde mit ziemlichen Zwängen. Ich habe bisher ca. 30 Hunde in der Fährte gearbeitet. 

Seit wann trainierst du deinen gemeldeten Hund

Kenzo vom Champ hab ich im Alter von 9 Monaten gekauft. Seitdem trainiere ich ihn regelmäßig in der Fährte.
Sein Sohn, Ralf Knappenmühle, wurde von meinem Freund Horst Krüger, seit unserer Sichtungsteilnahme in Hirschau ebenfalls RSV2000-Mitglied, vom Welpenalter bis zum Sommer 2016 trainiert. D.h., alles was Ralf kann, hat er von Horst. Und Ralf kann sehr gut suchen. Jetzt habe ich den Rüden übernommen. Horst ist ein absoluter Fährtenfreek. Ich brauche den Rüden also nur auf dem „Stand" zu halten. 

Was war dein bisher größter Erfolg?

Meine Erfolge ziehe ich daraus, dass ich für mich gute Hunde züchte. Ich mag sehr gerne starke Hunde mit "einem großen Herz". Für mich steht an erster Stelle Nervenstärke und Führerhärte. Hunde, die von sich aus diese Eigenschaften haben, ohne da groß trainiert zu werden. Wenn ich dann noch ab und zu Knappenmühle-Hunde an gute Hundeführer abgeben kann, dann bin ich zufrieden. Punkte und Ausbildungsperfektion sind für mich nicht wichtig. Da kann ich mich auf Grund der Anzahl der Hunde, die ich täglich trainiere, nicht mit Hundeführern mit einem Hund vergleichen.
Seitdem ich aber im RSV2000 bin, wächst mein Interesse am Führen.

Was fasziniert dich an der Fährtenarbeit?

Ich bin schon von Anfang an sehr gerne in die Fährte gegangen. Wenn ich heute wählen kann zwischen Training in Unterordnung oder Fährte, dann nehme ich die Fährte.
Mich fasziniert hier das selbstständige Arbeiten der Hunde in 10 m Abstand vom Hundeführer. Schon als Bengel hab ich meinen ersten Hunden „Polizeihundfährten“ über Wassergräben, durch Dornenbüsche, im Wald und Streichhölzer als Gegenstände beigebracht.    
Bei der Fährtenarbeit kann ich sehr gut abschalten und fahre meist abends mit einem sehr guten Gefühl nach Hause.

Warum startest du bei der IFH RSV2000?

Wie schon gesagt: Seit ich im RSV2000 bin, ist mein Interesse an sportlichen Wettkämpfen, wieder gestiegen.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den RSV2000-Leuten, die ich bisher kennengelernt habe und hoffe neue Leute kennenzulernen.
Weiterhin hoffe ich mit der Teilnahme die Meisterschaft zu bereichern und damit einen kleinen Teil zum Ausbau des RSV2000 beizutragen.