Nach der Begrüßung am Samstagmorgen durch den 1. Vorsitzenden des RSV2000 und des RSV2000 Contwig , Eugen Ecker, startete LAZ Dr. Helmut Raiser mit den 20 gemeldeten Helfern den theoretischen Teil der Arbeit im Schutzdienst. Ein besonderer Gruß ging hier an die Teilnehmer aus Spanien. Eingehend, anhand von Bildern sehr einprägsam, erläuterte Dr. Raiser die 16 Grundübungen des Schutzdienstes. Besonderen Wert legte er dabei auf seine „Farbenlehre“: grün, blau, grau und orange; für jeden Hundesportler, der mit dem LAZ arbeitet, ein Muss, macht es doch die praktische Arbeit und die dazugehörige Kommunikation einfach.
Nach der Theorie folgte die Praxis auf dem Platz, die für alle Helfer und Helferinnen (es waren zwei Helfer-Frauen unter den Teilnehmern des Seminars) schweißtreibend mit unterschiedlichen Gangarten begann: „unterschwelliges Gehen“, „überschwelliges Gehen“ „Entengang“, Dynamikwechsel, Spannungswechsel: die Grundmotorik des Helfers wurde in gymnastischen Elementen als „warm up“ trainiert.
Überzeugend waren auch die anschließenden Partner-Trocken-Übungen, bei denen die 8 Grundtechniken des Helfers erarbeitet wurden .
Zum Abschluss des ersten Tages wurden die Helfer und die Helfer-Hunde in drei Gruppen eingeteilt. Unter der Anleitung des LAZ und der beiden LCC des CC Saar-Pfalz Thomas Müller und Norbert Schwickert wurden der richtige Anbiss und die anschließende Griffarbeit erarbeitet. Dabei war Timing, Reizwechsel, Spannungswechsel und positive wie negative Verstärkung Lernziel.
Energiegeladen, auch nach dem anstrengenden Tag, wurden von LAZ Dr. Raiser und LCC Thomas Müller noch einzelne Hunde verschiedener Altersklassen und mit unterschiedlichstem Ausbildungsstand gearbeitet, um auf spezielle Fragestellungen einzugehen.
Den Abschluss des ersten Tages krönte ein gemütliches Beisammensein im Contwiger Vereinsheim.
Auch der Sonntag begann mit einem kurzen, theoretischen Teil. Dann ging es sofort in die Praxis über. Die drei Gruppen wechselten ihre Leiter auf dem Platz und die Lernziele des Vortages wurden gefestigt. Wieder wurden Körperhaltung des Helfers , Anbiss, die Griffarbeit und das Modellieren des Hundes in den Farben „grün“, „grau“, „blau“, „orange“ trainiert.
Am Ende des Seminars gab es für die teilnehmenden Helfer eine Urkunde, die sicherlich jeden Einzelnen auf ein lehrreiches Wochenende zurückblicken lässt.
Ein großes Dankeschön an die Organisatoren des CC Saar-Pfalz Harald Röttgen und Ludwig Schares und an alle helfenden Hände und natürlich an den LAZ

Dr. Helmut Raiser
Ein Bericht von Dr. Reinhard Willaschek
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