Wie auch schon im Juli hat unser CC-Berlin/Brandenburg am letzten Wochenende (15.-16.08.2009) zu einem Trainingswochenende eingeladen.
Wieder haben sich viele Hundler-Teams auf den Weg gemacht, um mit uns gemeinsam zu hundeln.
Am Vortag zum Trainingswochenende bekamen wir noch die Information, dass unser LAZ Dr. Helmut Raiser zu uns nach Berlin auf dem Weg ist.
Am Sonnabend Früh gegen 8.30 Uhr ging es erst einmal mit einem kräftigen Frühstück und dem Kennenlernen der einzelnen Hundler los.
Wie immer und wie wir Helmut und Hotte kennen, wurden die Hundler freundlich begrüßt und in Berlin herzich Willkommen geheißen.
Der Hammer an diesem Morgen war der Geburtstag von Helmut.
NOCH EINMAL ALLES GUTE VON UNS ALLEN AN DICH, HELMUT...!!!
Helmut und Hotte stellten unseren Gästen den RSV2000 und deren Leitlinien in Ausbildung und Zucht vor und Helmut nutzte noch einmal die Gelegenheit, um neue Informationen kund zu tun.
Gegen 9.30 Uhr ging es dann, wie auch schon beim letzen Mal, mit Übungen der Unterordnung los. Fast alle Hundler nutzten die Gelegenheit und zeigten uns ihre Hunde bei der Arbeit.
So auch Helmut, der den Hund des leider kürzlich verstorbenen Rolf Böker vorgeführte. Wie bei uns im RSV2000 üblich, hat Helmut die Familie von Rolf nicht einfach mit dem Problem stehen lassen, sondern holte den Rüden von der Familie weg, da keiner mehr mit ihm klar kam. Helmut holte den Rüden am Freitag ab und stellte diesen schon am Sonnabend bei einer Unterordnungsarbeit vor. Der Rüde ist ein grauer Hund und nicht ganz ohne! Das hat dieser auch bei der Arbeit gezeigt.
Helmut hat uns wieder einmal bewiesen, dass nur durch eine klare Kommunikation mit dem Hund ein vernünftiges Händeln eine gemeinsame Arbeit von Hund und Hundeführer möglich ist.
Nach einem leckeren Mittagessen ging es dann in den Schutzdienst. Helmut und Hotte machten ihre Arbeit wie immer und gewöhnt anschaulich und kommentierten alle Schritte der Schutzdienstarbeit.
Es ist einfach Klasse, wie ein vernünftiges Konzept, richtig angewandt bei den Hunden und den Hundeführern ankommt. Für fast alle Hundler wurden die Aktionen die auf demPlatz gezeigt wurden nachvollziebar und logisch. Helmut sprach an, dass nicht nur die Hundeausbildung wichtig ist, sondern auch die Hundeführerausbildung. Auf fast allen Hundeplätzen ist es üblich, dass die Helfer die Schritte dem Hundeführer mitteilen und so immer ein fast perfektes Bild dargestellt wird.
Was in den Hintergrund gerät ist, dass die Hundeführer das Führen verlernen bzw. nicht erlernen.
Der Tag fand mit einem sehr leckeren Abendbrot seinen Ausklang.
Nach dem Abendbrot konnten wir noch einmal fast alle Schutzdienste auf Video sehen. Helmut und Hotte haben noch einmal sämtliche Filme kommentiert und den Hundeführern einige Tips mitgegeben.
Am Sonntag Früh haben wir uns wieder zu einem reichlich gedeckten Frühstück getroffen und dann ging es wieder mit der Unterordnung los. Bei bis zu 28 Grad im Schatten hatten wir wieder sehr schöne Unterordnungsübungen gesehen.
Das Mittagessen wurde trainingsbegleitend organisiert und so konnten wir den Schutzdienst durchgängig gestalten. Durch Hotte und Helmut als Schutzdiensthelfer kamen die Teams wieder einmal mehr auf ihre Kosten. Die Teams wurden durch die LCC´s eingeteilt und bis um ca. 16.30 Uhr haben Hotte und Helmut alle Hunde-Teams durchgearbeitet. Ich denke, dass fast alle mit neuen Erkenntnissen nach Hause gefahren sind und überwigend zufrieden mit dem Wochenende waren.
Wir als das Team des CC Berlin/Brandenburg möchten Euch ein herzliches Dankeschön sagen und freuen uns schon auf das nächste Trainingswochenende mit Euch.
Euer Team CC Berlin/Brandenburg
Bilder zur Veranstaltung:
