03.08.2009 Vorstellung des Schäferhundvereins RSV2000 e.V. im Norden

Am Sonnabend, den 1. August, trafen sich gut 40 interessierte Hundesportler im Ausbildungszentrum Hämelhausen, um sich mit der Philosphie des Schäferhundverein RSV2000 vertraut zu machen. Bei zeitweise heißer Sonne folgten sie den Ausführungen des Stellvertretenden Vorsitzenden des RSV2000, Werner Zabel, und des Leiters Ausbildung und Zucht (LAZ) Dr. Helmut Raiser. Nach Theorie und Mittagspause folgte der praktische Teil: Eine Sichtung wurde demonstriert und ein freies Training.
 
Die Talentsichtungen im RSV2000 sind das Herzstück für den Aufbau einer neuen Ordnung zur Zucht eines gesunden, gebrauchstüchtigen Deutschen Schäferhundes. Das Sammeln von Daten ist mühsam und lang andauernd. Letztlich wird aber dadurch die erforderliche Datenbasis für eine verantwort¬liche zielführende Zucht gewonnen.
 
Die Präsenz des RSV2000 im Norden Deutschlands ließ bislang noch zu wünschen übrig. Dies wird sich ändern durch die geplante Gründung einer RSV-Ortsgruppe am Standort des zukünftigen Competence-Center Mittelweser. Wir werden umgehend berichten, wenn es Neuigkeiten gibt. Schon jetzt bekundeten einige Anwesende ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der neuen Ortsgruppe. - Wichtig war auch die Anwesenheit von Diensthundeführern aus der Nachbarschaft. Sie bringen sich mit guten Ideen ein in Richtung einer Integration in den RSV2000.
Das neue Competence-Center Mittelweser wird am 24./25.10.2009 eröffnet. Der Aufbau der Organisation schreitet fort und wird natürlich von der neuen Ortsgruppe unterstützt werden.
 
Im Laufe der Veranstaltung wurde von Wilfried „Fiffi" Lüneberg (Im Foto links im Gespräch mit Werner Zabel) auch berichtet, dass er das zur Zeit einzige vom SV Augsburg tolerierte „Doppelmitglied" ist. Die von ihm erwirkte Einstweilige Anordnung ermöglicht ihm jetzt den Start in der LGA-Ausscheidung für die BSP des SV. Wollen wir hoffen, dass dies ein gutes Zeichen für die Zukunft ist: Wer in welchem Verein wann Mitglied ist, sollte wirklich in einer Demokratie nicht vom Vereinsrecht, sondern von dem Willen des Einzelnen abhängen. Es gibt Gründe für und gegen eine Doppelmitgliedschaft. Ein Miteinander ist aber, dies zeigen viele Beispiele, durchaus möglich.


Im freien Training zum Schluss der Veranstaltung konnten Helmut Raiser und Fiffi Lüneberg wieder einmal demonstrieren, wie sich die Theorie in die Praxis umsetzt. Beeindruckend wie immer die Problemanalyse für jedes Team und die Hilfestellungen für die zukünftige Arbeit.